• Kultur des Lernens - SOAL Qualitätsentwicklung
30 Mai Montag9:00 - 16:00

[220530] Sexuelle Bildung in der Kita kultursensibel gestalten

Kinder und deren Familien bringen eine kulturelle Vielfalt in die Kita. Um hier sexualpädagogische Themen gut gestalten zu können, ...
30 Mai Montag09:00 - 16:00 Uhr

[220530] Spaß an Geschichten (online)

In diesem Seminar befassen wir uns mit entwicklungspyschologischen Phasen im Sprach- und Schrifterwerb und lernen zahlreiche ...
02 Jun Donnerstag09:00 - 16:00

[220602] Mathematisches Experimentieren über Körper und Bewegung

Es gibt eine mathematische Welt jenseits von „Mengen“ und „Zahlen. Diese ist erfahrbar, wenn
Kinder sich bewegen und dabei ...
03 Jun Freitag09:00 - 16:00

[220603] ABGESAGT // Mathematisches Experimentieren mit rhythmischen Mustern

QUALITÄTSENTWICKLUNG

Kultur des Lernens - SOALQE


Die SOAL Qualitätsentwicklung

Die Qualitätsentwicklung Kultur des Lernens - SOALQE hat in einem dreijährigen Verfahren zum Ziel, die Prozesse und Ergebnisse der pädagogischen Arbeit in der Einrichtung transparent zu machen und nachhaltig zu gestalten. Die Kultur des Lernens - SOALQE orientiert sich dabei an den Rechten der Kinder und einem Bildungsverständnis, welches die Bedürfnisse, Interessen und Gestaltungsanliegen der Kinder konsequent in den Mittelpunkt stellt.Die Kultur des Lernens-SOALQE© ist in Kooperation von WeltWerkstatt e. V. (Köln), SOAL e. V. (Hamburg), dem Hamburger Raumgestaltungskonzept und dem Institut für selbstreflexive Pädagogik (Stuttgart) entwickelt worden.

Qualität durch Beteiligung und Resonanz

Im Zentrum dieser Qualitätsentwicklung steht das Kind, das sich seine Welt erschließt. Wir folgen den Spuren der Kinder und begleiten und unterstützen sie bei ihren Bildungsprozessen. Uns interessieren ihre individuellen Bedürfnisse, Interessen und Gestaltungsanliegen.
 

Aufbau des Verfahrens

Das Verfahren ist über einen Zeitraum von insgesamt drei Jahren angelegt – zwei Jahre Fortbildungsphase, ein Jahr praktische Umsetzung. Fortbildungen werden zu zentralen Bereichen der pädagogischen Arbeit durchgeführt. Fünf Schwerpunktthemen orientieren sich an den Rechten der Kinder auf:
  • Erzieher*innen, die ihr pädagogisches Verhalten und ihren Umgang untereinander reflektieren
  • Erzieher*innen, die ihre biographischen Lebenserfahrungen hinterfragen
  • eigene Bildungsprozesse, die von Erwachsenen anerkannt werden, obwohl sie häufig rätselhaft und fremd erscheinen
  • Themen, Umgebungen und Materialien, die entdeckendem Lernen Raum geben
  • Erzieher*innen, die ein vertieftes Interesse an einem Bildungsbereich haben
  • Nachhaltigkeit ihrer Bildungsprozesse
 

Modul 1: Das pädagogische Selbstverständnis

Die eigene Lebensgeschichte und pädagogische Überzeugungen prägen die Einstellungen, wie man selbst idealerweise mit Kindern umgehen möchte. Unsere Handlungen im Alltag decken sich jedoch nur zum Teil mit unseren Einstellungen. Eine Reflexion des pädagogischen Handelns ist deshalb notwendig, um sich der eigenen Professionalität bewusst zu werden.
 

Modul 2: Reflexion der Bildungsbiografie

Die Erlebnisse und Erfahrungen, die Erzieher*innen als Bildungs- und Erziehungsprozesse gemacht haben, sind die Grundlage ihres pädagogischen Denkens. Eine Auseinandersetzung damit ist unerlässlich, um das alltägliche pädagogische Handeln reflektieren zu können und zu einer professionellen Praxis zu gelangen.
 

Modul 3: Wahrnehmendes Beobachten

Die Unterstützung frühkindlicher Bildungsprozesse ist nur möglich, wenn man weiß, was in den Köpfen und im Erleben der Kinder vor sich geht. Diese Sensibilisierung erfolgt durch wahrnehmendes Beobachten von Situationen, in denen Kinder etwas über sich und ihr Denken mitteilen. Dabei sind wir darauf ausgerichtet, das vom Kind noch nicht Bekannte zu erfahren.
 

Modul 4: Raumgestaltung, Materialien und Konzepte

Kinder brauchen eine Umwelt, die sie zu Neugier, Fragen und selbstständigem Forschen herausfordert. Entsprechend gestaltete Innen- und Außenräume bieten Anlässe dafür.
 

Modul 5: Sach- und Themengebiete der Bildungsbereiche

Wenn die Kinder ihr Können erproben und neugierige Fragen über die Welt stellen, dann brauchen sie Erwachsene, die sich als kompetente Partner in ihr Tun und Denken mit hineinziehen lassen. Das bedeutet, dass Erzieher*innen sachliche Interessengebiete haben müssen in denen sie sich kompetent fühlen, Antworten auf die Fragen zu geben. In diesem Modul können sich die Erzieher*innen vertieft mit einem Bildungsbereich Ihrer Wahl auseinandersetzen.
 

Modul 6: Zertifizierung

Die Einrichtungen stellen ihre dokumentierten Prozesse vor, die daraufhin von den Referent*innen geprüft werden. In einem feierlichen Rahmen erhalten die Einrichtungen daraufhin ihre Zertifikate. Um die Nachhaltigkeit der Qualitätsentwicklung zu gewähren und zu prüfen, werden die Einrichtungen fortlaufend besucht. Bei den Besuchen sowie in Zwischenberichten geben die Kitas Auskunft darüber, ob und wie die Bildungsprozesse der Kinder unterstützt und weiterentwickelt werden. Alle zwei Jahre findet auf dieser Grundlage eine Nachzertifizierung statt. Mit allen Referent*innen und SOAL.
  Informationen über die SOALQE - Kultur des Lernens als PDF finden sie hier
 

Ihre Ansprechpartnerinnen

Anne Schultz-Brummer

Qualitätsentwicklung
Telefon: 040/432 584 -271
E-Mail: anne.schultz-brummer@soal.de

Dana Olhorn

Qualitätsentwicklung
Telefon: 040/432 584 -10
E-Mail: dana.olhorn@soal.de

Deniz Yilmaz

Qualitätsentwicklung
Telefon: 040/432 584 -276
E-Mail: deniz.yilmaz@soal.de